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Wer kann von Unternehmensberatung profitieren?

Unternehmensberatung jeglicher Ausprägung ist mittlerweile ein weltweites Milliardengeschäft, das bis heute ungebremst auf Wachstumskurs scheint.

Schon lange ist Expertenberatung kein Exklusivthema ausschließlich für internationale Konzernkraken mehr. Der Einsatz externer Berater ist für die großen Spieler mittlerweile etablierter Standard. Von derlei nachweisbaren Ergebnissen beeindruckt, bestellt auch der Staat für seine Behörden immer mehr Beraterjahre, um den eigenproduzierten Bürokratiewildwuchs wieder in den Griff zu bekommen. In den meisten europäischen kleinen und mittelständischen Unternehmen hingegen scheint sich das noch nicht herumgesprochen zu haben.

Für welche Unternehmen also lohnt sich der Einsatz externer Berater?

Per Definition ist ein Berater überall dort angebracht, wo strukturiert auf die Lösung eines Problems hingearbeitet werden soll. Herausforderungen im Geschäftsbetrieb, insbesondere bei der Personalbeschaffung und -selektion, sind nicht nur Großunternehmen vorbehalten. Trotzdem scheinen sich kleine und mittelständische Betriebe damit schwer zu tun, sich auf externe Hilfe einzulassen.

Auf Nachfrage erhält man darauf in KMU-Unternehmen zumeist eine der folgenden zwei Antworten:
• Der finanzielle Aufwand für eine Beratung ist (gefühlt) zu groß.
• Das Unternehmen fürchtet einen Imageschaden durch das Heranziehen externer Kompetenz.

Selbstverständlich sind beide Antworten grundlegend zu akzeptieren; allerdings halten beide einer näheren Betrachtung nur bedingt stand.

„Guter Rat ist zu teuer“ -stimmt das?

Die Kosten für eine externe Unternehmensberatung werden gerade in Unternehmen ohne oder mit nur rudimentärem Controlling kritisch betrachtet. Abseits des Kosten/Nutzen -Verhältnisses erscheint der absolute Wert des Experten absurd. Dabei wird zumeist völlig außer Acht gelassen, dass durch die Optimierung der innerbetrieblichen Abläufe nicht nur Betriebs- und Folgekosten gesenkt, sondern auch der Leistungsoutput und mittelbar die Produktivität erhöht werden. Somit bedeutet die Investition in Beratung zugleich auch eine Investition in das eigene Unternehmen.

Personelle Fehlentscheidungen bedeuten im Umkehrschluss einen finanziellen Mehraufwand. Der richtige Mitarbeiter an der falschen Stelle ist aus Unternehmenssicht verschenktes Potential; unzureichende Personalstrukturen und konzeptlose Mitarbeitergewinnung treffen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen besonders hart.

Als generell gültige Faustegel gilt, dass sich die Beratungskosten zumeist proportional zur Unternehmensgröße verhalten. Das hat nun nicht unbedingt mit empathischer Preisfindung zu tun, sondern eher mit der Tatsache, dass Problemursachen und -ausprägungen mit dem Betrieb wachsen. Die personellen und strukturellen Probleme eines Startups sind allgemein leichter lösbar als die zielführende Neuausrichtung der Mitarbeiterstruktur eines arrivierten Industriebetriebs.

Ohne sich als Berater selbst zu weit aus dem Fenster zu lehnen kann man also zusammenfassen: Guter Rat ist nicht teuer, sondern wertvoll.

„Was sollen nur die Leute sagen?“

Die allermeisten von uns befanden sich bereits einmal in der Situation, dass sie mit ihrem sprichwörtlichen Latein am Ende waren. Die Lösung: Ein Experte musste her. Was im Privaten also der Arzt, Anwalt oder Nachhilfelehrer erledigt, das richtet im Unternehmerischen der spezialisierte Berater.

Kleine und mittelständische Unternehmen agieren häufig auf europäischer oder weltweiter Bühne überaus erfolgreich. Sie bieten ihren Kunden eigens konzipierte Produkte für hochspezielle Herausforderungen und erobern sich dadurch eine eigene Marktnische. Die Besetzung der internen Schlüsselstellen mit qualifiziertem Mitarbeitern ist einer der wichtigsten Erfolgsgrundlagen.

Der Bedarf an spezialisierten Personalfachkräften war noch nie so groß wie heute. Im gleichen Maße wie die Anforderungen an Produkt und Dienstleistung ständig wachsen, steigen auch die Herausforderungen für Personaler. Die Zeiten, in denen Lohnbuchhaltung und das Führen von Urlaubstabellen genügten, sind längst passé. Neben progressiver Arbeitsgesetzgebung und erhöhter Arbeitnehmermobilität erhöhen auch interne Prozesse wie der Entwurf einer Unternehmenskultur und die kontinuierliche Qualifizierung der Mitarbeiter den Druck auf die Personalentscheider.

Der Unternehmensberater ist üblicherweise nicht weniger qualifiziert als ein Vertreter der zuvor genannten Berufsgruppen, trotzdem assoziieren zahlreiche Unternehmer seine Arbeit mit eigener Unkenntnis oder geschäftlichem Versagen. Dabei ist gerade für Personalmanagement und -gewinnung mehr als nur zwischenmenschliches Fingerspitzengefühl gefragt. Die Inanspruchnahme von Expertenwissen sollte demnach ruhigen Gewissens als Zeichen unternehmerischer Weitsicht, denn als Indiz für eigenes Unvermögen verstanden werden.

„Tut es weh, wenn ich hier drücke?“

Lohnt sich für eine Unternehmensberatung für Sie?

• Steht Ihr Unternehmen vor einer personellen Herausforderung?
• Verfügt Ihr Unternehmen über das notwendige eigene Know-How zur Entwicklung einer Lösungsstrategie?
• Sind die Ressourcen (Stunden/Mitarbeiter/Geld) zur Lösung ohne wirtschaftlichen Druck verfügbar?